Supervision ist ein bewährtes Verfahren, das zur Sicherung und Verbes-
serung der Qualität beruflicher Arbeit eingesetzt wird und hierzu einen geschützten Lern- und Entwicklungsraum bietet. Supervision stammt aus der Tradition sozialer Arbeit und hat hier ein wichtiges Betätigungsfeld. Zunehmend wird sie auch im Bereich des Gesundheitswesens, der Bildung und in Wirtschaft und Verwaltung nachgefragt.

Bezugspunkt von Supervision ist der berufliche Alltag mit seinen Szenen, Anforderungen, Problemen und Konflikten.


Im Supervisionsprozess werden unterschiedliche Blickwinkel eingenommen:

Ich als Person in meiner Arbeit, mit meiner Biographie, mit meinen Stärken und Schwächen
die Menschen, für die und mit denen ich tätig bin, sowie die Beziehungen zu ihnen
der Kontext, in dem ich tätig bin, d.h. die Organisation mit ihrer Struktur, ihren Freiräumen und Grenzen sowie meinen Beziehungen zu anderen Organisationsmitgliedern

Supervision erweitert die Wahrnehmung, eröffnet neue (fachliche) Handlungsperspektiven und schafft existentielle Klarheit. Sie ermutigt dazu, neue Wege in der Bewältigung beruflicher Anforderungen zu gehen und stellt hierfür Methoden-, Handlungs- und Begründungswissen ("Kognitive Landkarten") zur Verfügung.


Supervision nützt u.a.

dem professionellen Umgang mit Klienten, Patienten und Kunden
der emotionalen Entlastung
der Arbeitszufriedenheit
der Entwicklung von Kooperations- und Konfliktfähigkeit
der Personalentwicklung
der Persönlichkeitsentwicklung

Supervision bietet einen Lern- und Entwicklungsraum für Einzelpersonen, Gruppen, Teams und Organisationen.

»Supervision ist existentielle Klarlegungsarbeit im beruflichen Kontext.«

Heinrich Fallner






























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